Logbuch

Informationen für Reisen nach Peru

Die Nachbarländer Peru und Bolivien sind aufgrund ihrer Natur allein schon einzigartig:

Lagune in der Salzwüstedie riesigen, schneebedeckten Gipfel der Anden, viele davon mehr als 6000 Meter hoch, die Vulkane um Arequipa, der Illimani von La Paz, die Königskordillere entlang des Titicacasees; sie alle zählen zu den aufregendsten Bergformationen der Erde.  Hier kann man den majestätischen Kondor beim Flug beobachten, hier leben Lamas, Alpakas und Vicuñas. Einen sehenswerten Kontrast hierzu bilden die tropischen Regionen der beiden Andenländer.

gefrorener Wasserfall im Colca Canyon

Unberührter Dschungel, hier leben Affen, Jaguare, Papageien, winzige Kolibris – um nur einige zu nennen - und riesige Wasserfälle sind nur einige Merkmale dieser faszinierenden Welt. Peru und Bolivien können darüber hinaus auf eine reiche Kulturgeschichte zurückblicken.

 

Mini-Dolmetscher Deutsch-Spanisch

Länder Information Peru

Allgemeine Kurzinformationen
 

Lage

 

Peru liegt im Nordwesten Südamerikas. Im Westen stößt es an den Pazifik, im Norden bzw. Nordosten an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Süden bzw. Südosten an Bolivien und Chile.

Hauptstadt


Lima
 

Fläche

 

ca 1,285 Mio km2 , fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland und hinter Brasilien und Argentinien das drittgrößte Land Südamerikas.
 

Einwohner
 

ca 25 Mio.
 

Währung
 

Nuevo Sol (S./)    1 € = 4,12 S./    Stand 05/2005
 

Staatsform
 

Präsidiale Republik, Staatsoberhaupt ist der Präsident.
 

Wirtschaft

 

 

 

Peru verfügt über reichhaltige Bodenschätze, wie Erdöl, Eisenerz, Gold, Kupfer, Zinn, Quecksilber, Molybdän und Wolfram. An der Küste nehmen Fischfang und Fischverarbeitung großen Raum ein. Etwa ein Viertel der gesamten Landfläche dient der Agrarwirtschaft; angebaut werden u.a. Reis, Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr, Bananen, Weizen, Tee, Kaffee, Tabak und Baumwolle. Wichtigste Industriezweige sind Nahrungsmittel-, Textil-, Metall- und Chemieindustrie.
 

Zeit

MESZ -7 Stunden MEZ -6 Stunden


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geografie und Bevölkerung
Peru ist mit einer Fläche von 1,28 Mio. qkm etwa dreieinhalb mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und zählt etwa 25 Millionen Einwohner. Das Land teilt sich geografisch in drei Zonen:
Die Küste, das zentrale Bergland und das Amazonastiefland. Die Mehrzahl der Peruaner lebt in den Großstädten entlang der Pazifikküste; allein ca. 9 Millionen in der Hauptstadt Lima. Nur ca. 2 Millionen leben im riesigen Amazonas-Tiefland, obwohl dieses mehr als die Hälfte der Landesfläche einnimmt.

Fast die Hälfte der Bevölkerung ist indianischen Ursprungs; sie sprechen Quechua und Aymara als Muttersprache. Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Etwa 93% der Bevölkerung ist katholisch, jedoch oft beeinflusst von den alten Naturreligionen.

Die hohe Analphabetenquote konnte in den letzten Jahren erheblich reduziert werden; laut Statistik können heute 90% aller Peruaner lesen und schreiben.

Klima
Peru liegt südlich des Äquators in den Tropen, die Jahreszeiten sind entgegengesetzt denen in Europa. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns in Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt, sondern in eine Regen- und Trockenperiode (Mai bis November).

Die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede sind gering; allerdings sind die Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperatur, besonders im andinen Hochland, gross. Von Januar bis März ist für die Peruaner Badezeit.

Flora und Fauna
Der große Fischreichtum an der Küste ermöglicht zahlreichen Seevögeln und Robben ein bequemes Leben. Die Lebensbedingungen in den Anden hingegen sind meist schwieriger, denn nur wenige Tierarten, wie Vicuña, Viscachas oder Kondore können trotz der großen Höhe und der oft extremen Klimaschwankungen überleben.
Auch die Pflanzenwelt beschränkt sich dort auf wenige höhen- und klimarestistente Arten. Die größte Artenvielfalt bietet sich im tropischen Tiefland und an den regenreichen Osthängen der Anden. Hier begegnet man dem mächtigen Jaguar, dem Herrn des Urwaldes.

Länder Information Bolivien

Allgemeine Kurzinformationen
 

Lage

Bolivien ist einer der Binnenstaaten Südamerikas.

Hauptstadt


Sucre, Regierungssitz La Paz
 

Fläche
 

ca 1,1 Mio km2
 

Einwohner
 

ca 8 Mio.
 

Währung
 

Boliviano  1 € = 10,43 Bol.   Stand  05/2005
 

Staatsform
 

Republik
 

Wirtschaft


 

Schwach ausgebauter Industriesektor - bietet nur 13% aller Arbeitsplätze. Rund 45% aller Bolivianer sind in der Landwirtschaft tätig. Hauptexportzweig ist der Bergbau; ausgeführt werden u.a Silber, Zinn und Kupfer.
 

Zeit

MESZ -6 Stunden MEZ -5 Stunden


 

 

 

 

 

 


 


Geografie und Bevölkerung
Der Binnenstaat Bolivien mit ca. 1,1 Mio. qkm und 8 Millionen Einwohner gliedert sich in drei Landschaftsräume:
Der Altiplano, die karge Hochebene auf durchschnittlich 3800 Metern Höhe, die über weite Teile menschenleer ist. Das Bergland erreicht in den Gipfeln der Königskordillere Höhen um 6500 Meter. Das Tiefland nimmt zwei Drittel der Landesfläche ein und schließt im Norden an den peruanischen und brasilianischen Regenwald an. Der Süden des Landes ist trocken und karg.
Landeshauptstadt ist Sucre, Regierungssitz ist La Paz.

Bolivien zählt mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 500 US $ zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas.
Nur die Hälfte der Bevölkerung spricht Spanisch, der Rest überwiegend Quechua und Aymara. Ca. 95% sind katholisch, allerdings bestehen auch hier starke Vermischungen mit indianischen Religionen.

Klima
Trotz der Nähe zum Äquator herrscht nur in einem Drittel Boliviens tropisches Klima. Im Altiplano überwiegen trockene, in den Anden subpolare Bedingungen.

Flora und Fauna
Entsprechend den geografischen Naturräumen unterscheidet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt. Während im kargen Altiplano nur wenige, gut angepaßte Tierarten wie Lamas oder Flamingos überleben können, ist die Vielfalt der Arten im Tiefland und in den tropischen Tälern schier grenzenlos.